A wie Architektur 1


Nach dem großen Erfolg der Unterrichtseinheit Architektur im 7. Schuljahr

( siehe unten) wünschten sich die Schülerinnen und Schüler eine Fortsetzung.

Diesem Wunsch habe ich gern entsprochen. Mit Unterstützung des Förder-

vereins konnten Leichtbauplatten, Cutter, und Schneideplatten angeschafft werden. Im Gegensatz zur ersten Unterrichtseinheit wurde kein Baustil und

keine qm Begrenzung vorgeschrieben. Durch die Vorkenntnisse konnte sofort

mit der Entwicklung von Grundrissplänen begonnen werden. Die Arbeiten wur-

den von Teams ( bis zu vier Schülerinnen und Schülern pro Arbeitsgruppe) realisiert. Selten habe ich in meinem Unterricht so viele und vor allem so

konstruktive Diskussionen innerhalb der Teams verfolgen können. Eine Gruppe

arbeitete über mehere Wochen zusätzlich am Nachmittag an ihrem Projekt weiter.

Von den vier Arbeitsgruppen wählten drei den Maßstab 1:50 für ihre Modelle.

Ein Team wollte "höher" hinaus und entschied sich für den Maßstab 1:25.

Leider reichte die Unterrichtszeit nicht für eine an der Qualität der Modelle orien-

tierte anmessene Präsentation. Die soll aber zu Beginn des neuen Kurses nach-

geholt werden.

                                                                    K.-H. Lünstroth ( Fachlehrer Kunst)







Team Vladimir Polovkin, Stefan Hagemeier, Lukas Güse.                              Klasse 9A




Team Vladimir Polovkin, Stefan Hagemeier, Lukas Güse.

























Team Julian Dürksen, Leo Janzen, Daniel Wall.                                        Klasse 9B


















Team Wadim Gerlitz, Kenneth Elbracht, Julian Uthmann, Juri Federenko. Klasse 9B


















Team Marija Harambasic, Christina Mohr. Klasse 9B






















A wie Architektur 2




eine Unterrichtsreihe im 7.Schuljahr

Als ich den Schülerinnen und Schülern meiner Kunstgruppe
im siebten Schuljahr Fotos von Gebäuden der Architektin
Zaha Hadid zeigte, ahnte ich noch nicht, welche Begei-
sterung dieses Unterrichtsthema auslösen würde. Es war kein
vorgetäuschtes Interesse, sonder echtes Erstaunen vor dieser
im wahrsten Sinn des Wortes großartigen Kunst
Es waren noch sechs Wochen bis zu den Sommerferien und
wir beschlossen uns selbst mal in die Rolle eines Architekten/ei-
ner Architektin zu begeben. Ich stellte Material zum Thema Bau-
zeichnung und Grundriss zur Verfügung und gab die Aufgabe,
ein Gebäude in bezug auf die funktionalen Bedingungen zu
planen(Wohnen, Schlafen, Arbeiten, Spielen, Essen, Baden,
Kleiden,Versorgen). Statische Aspekte wurden vernachlässigt.
Wir hielten uns an Frank Gehry der in einem seiner Interviews
einmal folgendes sinngemäß sagte: “Also meistens nehme
ich eine handvoll Bauklötze und lasse sie aus einer bestimmten
Höhe auf eine Unterlage fallen. Aus dieser zufälligen Anordnung
entwickele ich dann die spätere Gebäudeform.” Die Schüler
und Schülerinnen bevorzugten eher die klassische Methode.
So wurde zuerst der Grundriss auf Millimeterpapier gezeichnet
und darauf das Modell gebaut .Es entstanden klassische aber
auch dekonstruktivistische Entwürfe. Vladimir Polovkin und Stefan
Hagemeier stellten eine Dokumentation über Zaha Hadid und
Frank Gehry zusammen. Meine Aufgabe bestand eigentlich nur
noch darin, Material zur Verfügung zu stellen und bei schwierigen
Problemen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.


  K.- H. Lünstroth

( Fachlehrer-Kunst)


Julian Dürksen, Kl. 7B




Leo Janzen, Kl. 7B



 

Leo Janzen, Kl. 7B




Julian Raschke, Kl. 7A



  

Julian Raschke, Kl. 7A



Rene Rothe, Kl. 7B




Rene Rothe, Kl.7B

  




Juri Federenko, Kl. 7B



Leo Janzen Kl. 7B





Paul Nabignew, Kl. 7A